Demontage, Rückbau und Entkernung sind nicht dasselbe. Bei einer Demontage werden einzelne Einbauten oder technische Einrichtungen zerlegt. Rückbau beschreibt die geordnete Entfernung vereinbarter Bauteile. Bei einer Entkernung werden größere Teile des nicht tragenden Innenausbaus entfernt, damit eine Fläche umgebaut, saniert oder neu genutzt werden kann.
Welche Arbeiten können dazugehören?
- Küchen, Schränke, Regale und fest eingebaute Möbel
- Lagersysteme, Werkstatteinrichtungen und geeignete Maschinen
- nicht tragende Trennwände und Deckenverkleidungen
- Bodenbeläge, Unterkonstruktionen und Sockelleisten nach Prüfung
- Sanitäre Einbauten im ausdrücklich vereinbarten Umfang
- Sortierung, Verladung, Abtransport und Entsorgung der ausgebauten Materialien
Maschinen und Anlagen benötigen eine eigene Planung
Bei Maschinen reichen Fotos allein oft nicht aus. Relevant sind Abmessungen, Gewicht, Schwerpunkt, Befestigung, vorhandene Anschlüsse, Tür- und Torbreiten sowie mögliche Hebe- und Transportmittel. Vor dem Ausbau muss außerdem geklärt sein, wer elektrische, hydraulische, pneumatische, Gas- oder Wasseranschlüsse fachgerecht trennt und freigibt.
Nicht tragende oder tragende Wand?
Nicht jede Wand darf einfach entfernt werden. Ob ein Bauteil tragend oder aussteifend ist, muss vor Beginn eindeutig geklärt sein. Eingriffe in tragende Bauteile und die Gebäudestatik gehören nicht zu einer gewöhnlichen Entrümpelung. Notwendige Planungen, Nachweise oder Freigaben müssen vor dem Einsatz vorliegen.
Unbekannte Baustoffe nicht übergehen
Bei älteren Gebäuden oder früheren Gewerbenutzungen können Materialien vorhanden sein, die vor dem Rückbau gesondert bewertet werden müssen. Auffällige Platten, Dämmstoffe, Beschichtungen, Kleber oder unbekannte Ablagerungen sollten vor Beginn benannt und nicht ohne Prüfung bearbeitet werden.
Materialtrennung spart unnötige Wege
Holz, Metalle, Elektrogeräte, mineralische Baustoffe, Gips und gemischte Materialien haben unterschiedliche Entsorgungswege. Eine planvolle Trennung direkt beim Rückbau erleichtert Verladung und Entsorgung. Welche Fraktionen anfallen, wird bereits bei der Besichtigung möglichst genau erfasst.
Diese Angaben helfen für das Angebot
- Einsatzadresse, Etage, Zugang, Aufzug, Tor- und Türbreiten
- Fotos und Maße der zu demontierenden Einbauten oder Maschinen
- Angaben zu Gewicht, Befestigung und vorhandenen Anschlüssen
- Planunterlagen oder bekannte Informationen zu Wänden und Bauteilen
- gewünschter Übergabezustand und Bereiche, die geschützt oder erhalten werden müssen
- vorgesehener Termin und betriebliche Zugangs- oder Sicherheitsregeln
RTD Stuttgart verbindet geeignete Demontagen mit Rückbau und Entkernung, Gewerbe- und Industrieräumungen sowie Abtransport und Entsorgung.
Häufige Fragen
Können Maschinen direkt mit entsorgt werden?
Das ist nach Prüfung und Vereinbarung möglich. Gewicht, Anschlüsse, Transportweg und Verwertbarkeit müssen vorher geklärt werden.
Werden komplette Innenräume entkernt?
Teil- und Komplettentkernungen werden objektbezogen angeboten. Der genaue Umfang und alle Leistungsgrenzen werden schriftlich festgehalten.
Können nicht tragende Wände entfernt werden?
Ja, nach eindeutiger Prüfung und ausdrücklicher Vereinbarung. Tragende oder aussteifende Bauteile sind davon nicht umfasst.
