Kurz erklärt: Viele Unternehmen zahlen für Entsorgung und Abfallwirtschaft mehr, als nötig wäre, weil Verträge seit Jahren unverändert laufen. RTD Stuttgart sichtet Unterlagen, prüft Abläufe und verhandelt mit Entsorgern, um Leistung und Kosten in ein besseres Verhältnis zu bringen.
Für wen geeignet
Für Gewerbebetriebe, Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen, Hausverwaltungen und Filialisten mit eigenen Entsorgungsverträgen. Ergänzend zu unseren Leistungen für Gewerbe- und Industrieräumung und Betriebsauflösung.
Was zur Abfallmanagement-Beratung gehört
- Bestandsaufnahme: Sichtung aller entsorgungsseitigen Unterlagen, Verträge, Behälter, Abholtakte und Rechnungen
- Prozessanalyse: Betriebliche Abläufe vor Ort prüfen, von der Wertstofftrennung bis zur Abholung
- Optimierung: Behältergrößen, Abholrhythmen und Trennquoten passend zum tatsächlichen Bedarf anpassen
- Verhandlung: Gespräche mit bestehenden oder alternativen Entsorgern zu Konditionen und Laufzeiten
- Ergebnis: Schriftliche Übersicht über Einsparpotenzial und umgesetzte Maßnahmen
Ablauf
- Erstgespräch: Kostenlos und unverbindlich, telefonisch oder vor Ort.
- Unterlagen sichten: Entsorgungsverträge, Rechnungen und Behälterübersichten werden geprüft.
- Abläufe prüfen: Begehung der betrieblichen Prozesse rund um Abfall und Wertstoffe.
- Verhandeln: Gespräche mit Entsorgern zu Preisen, Mengen und Vertragskonditionen.
- Ergebnis: Sie erhalten eine Übersicht der Einsparung und der umgesetzten Änderungen.
Was wir konkret prüfen
- Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und Preisgleitklauseln
- Behältergrößen und Abholtakte im Verhältnis zum tatsächlichen Aufkommen
- Trennquoten bei Wertstoffen, die sich auf die Kosten auswirken
- Mehrfachverträge oder ungenutzte Leistungen
- Marktübliche Konditionen als Verhandlungsgrundlage
Lösungen für schwierige Müllfraktionen
Manche Abfallarten lassen sich über den bestehenden Entsorger nur schwer oder teuer loswerden: sperriges Material, Mischfraktionen, Elektroschrott, Altholz oder andere Stoffe, für die der aktuelle Vertrag keinen passenden Weg vorsieht. In solchen Fällen suchen wir für die jeweilige Müllfraktion einen geeigneten Entsorgungsweg, oft über spezialisierte Verwerter, die für diese spezielle Fraktion bessere Konditionen oder überhaupt erst eine Annahme bieten. Das lohnt sich besonders, wenn ein Betrieb regelmäßig Abfallarten hat, die im Standardvertrag nicht sauber erfasst sind.
Referenzfall
Ausgangslage: Ein Unternehmen im Raum Stuttgart hatte seine Entsorgungsverträge über mehrere Jahre unverändert laufen lassen. Den Namen des Unternehmens nennen wir bewusst nicht – dieselbe Diskretion, die wir auch bei Ihrem Projekt gewährleisten.
Vorgehen: Wir haben sämtliche entsorgungsseitigen Unterlagen gesichtet, die betrieblichen Abläufe vor Ort geprüft und die Konditionen mit den bestehenden Entsorgungspartnern neu verhandelt.
Ergebnis: Eine dokumentierte Einsparung von rund 21.000 € pro Jahr, bei unverändertem Leistungsumfang. Die tatsächliche Einsparung hängt immer vom Einzelfall ab und lässt sich nicht pauschal auf jedes Unternehmen übertragen.
Passende Leistungen und Ratgeber
Häufige Fragen
Was ist eine Abfallmanagement-Beratung?
Wir sichten sämtliche entsorgungsseitigen Unterlagen eines Unternehmens (Verträge, Behälter, Abholtakte, Rechnungen), prüfen die betrieblichen Abläufe vor Ort und verhandeln anschließend mit den Entsorgern, um Leistung und Kosten in ein besseres Verhältnis zu bringen.
Für welche Unternehmen eignet sich das?
Für Betriebe mit eigenen Entsorgungsverträgen, unabhängig von der Größe: Gewerbebetriebe, Handwerk, Industrie, Hausverwaltungen und Filialisten mit mehreren Standorten.
Was kostet eine Abfallmanagement-Beratung?
Der Aufwand hängt von Unternehmensgröße und Anzahl der Verträge ab. Nach einem kostenlosen Erstgespräch nennen wir Ihnen einen individuellen Festpreis oder ein Honorar auf Erfolgsbasis.
Wie hoch ist das Einsparpotenzial?
Das hängt vom Einzelfall ab, von bestehenden Verträgen, Mengen und Vertragslaufzeiten. Ein dokumentiertes Beispiel aus der Praxis finden Sie im Abschnitt „Referenzfall“ auf dieser Seite. Es dient zur Orientierung und ist keine Garantie für vergleichbare Ergebnisse bei anderen Unternehmen.
Muss der bestehende Entsorger gewechselt werden?
Nicht zwingend. Häufig lassen sich bestehende Verträge nachverhandeln oder Abholtakte und Behältergrößen anpassen. Ein Anbieterwechsel wird nur empfohlen, wenn er wirtschaftlich klar sinnvoll ist.
Was tun bei Müllfraktionen, die der Entsorger nicht oder nur teuer annimmt?
Wir suchen für die betroffene Müllfraktion einen passenden Entsorgungsweg, häufig über spezialisierte Verwerter mit besseren Konditionen für genau dieses Material.
Wie lange dauert eine Beratung?
Die Bestandsaufnahme und Prüfung dauert je nach Umfang meist wenige Wochen. Verhandlungen mit Entsorgern können je nach Vertragslaufzeiten zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen.
